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Bremsbacken-Satz Hinterachse, regeneriert

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Bremsbacken-Satz Hinterachse, regeneriert
Art.Nr. 8403
74,64 €inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versand
Anzahl:
vorrätig - in 2-4 Werktagen bei Ihnen
Lieferung nur im Austausch: Bitte senden Sie im Vorab einen Satz originale DDR Bremsbacken zur Regenerierung zu.
In Deutschland regenerierter Satz Bremsbacken bestehend aus 2x langen Belag und 2x kurzen Belag.
Bremsbackengrundkörper werden gereinigt und von alten Belagresten entfernt, anschließend wird ein neuer qualitativ hochwertiger Bremsbelag aufgeklebt und der Metallgrundkörper versiegelt.
Passend für den Trabant 601 Modelle Limousine, Kombi, Kübel, Qeck, Camptourist / Klappfix.
  • geeignet für Hinterradremsanlage Trabant 601
  • Lieferumfang: 1 Satz
  • Belaglänge: 2x 210 mm und 2x 160mm
  • Bremsbelag Dicke: 4 mm
  • Breite: 30 mm
  • für Bremstrommeldurchmesser: 200 mm
  • es wird ein Satz benötigt
  • Lieferung nur im Austausch nach vorheriger Einsendung von original IFA Bremsbacken

Bremstrommeldurchmesser und Bremsbelagsdicke sind nach folgenden Angaben zu Verschleißgrenzen zu beachten:
Der Serienmäßige Innendurchmesser der Bremstrommel ist 200,0mm (sprich Nullmaß)- der Normalbremsbelag mit 4mm Dicke darf bis auf 1,0mm Restdicke abgefahren werden. Bei einem Bremstrommelinnendurchmesser bis 201,0mm darf der der Belag bis auf 1,5mm Restdicke abgefahren werden. Bis 202,0mm Bremstrommelinnendurchmesser darf der Belag nur noch bis auf 2mm Restdicke abgefahren werden. Ab 202,0mm werden Übermaßbremsbacken empfohlen.

Bremsbacken dienen zum Verzögern (Abbremsen) des Trabis. Sie bestehen als Hauptbestandteile aus einem gestanztem Metallsteg, dem Radiusblech und dem Bremsbelag.
Der Metallgrundkörper wird bei den Nachbau Bremsbacken noch auf die gleiche Weise produziert wie Sachsenring. Grundsätzlich gibt es beim Trabant nur zwei Unterschiedliche Metallträger:
- Ausführung für Excenter-Nachstellbolzen, alle Modelle Trabant 500, 600 und 601 bis April 1968 (Simplex Bremsanlage)
- Ausführung mit automatischen Nachstellern, alle Modelle Trabant 601 (Duplexbremsanlage) und Trabant 1.1 Hinterachse
Der Bremsbelagträger wurde so konstruiert, das dieser für die Vorder und Hinterachse verwendet werden kann. Das war und ist bis heute ein großer Vorteil, um Bremsenteile preiswert anbieten zu können. Zwei der hinteren Bremsbacken erhalten nur jeweils Seitengebunden einen zusätzlichen Hebel zum Einhängen des Handbremsseils. Die Metallhebel werden angenietet.
Der Bremsbelag bestand früher aus einem asbesthaltigem Verbundstoff und wurde teilweise durch Nietverbindungen am Grundkörper befestigt. Über die Jahre hat sich die Technologie und der Werkstoff geändert. Heutige moderne Bremsbeläge sind asbestfrei und besitzen einen hohen Reibwert, um eine gute Bremswirkung zu erzielen. Die sichere Verbindung zwischen Belag und Grundkörper wird heute mittels Spezialkleber realisiert.
Zum Schluss noch der Mythos um die lange und kurze Bremsbacke an der Hinterachse: Es handelt sich hierbei eindeutig um eine Erfindung der DDR. Auf Grund der Ressourcenknappheit wurde immer nach Möglichkeiten zur Einsparung gesucht. Diese hier ist ein Beispiel dafür. Die kurze Backe hat weder den technischen Hintergrund den Druck zu erhöhen noch hat das irgendetwas mit der Handbremse zu tun. Technisch gesehen werden bei einer Bremsanlage mit einem Radbremszylinder mit zwei Kolben auf Grund der einseitigen Krafteinleitung die Bremsbacken nur im Fall Trabant oben mehr abgenutzt als unten. Beim vorderen Bremsbacken der Hinterradbremse ist diese Effekt allerdings deutlich geringer, da dieser der mitreißende Backen ist. Der hintere Backen hingegen wird durch die Rotation nach oben gedrückt. Hier die ungleichmäßige Druckverteilung so stark, das das untere 1/3 des Bremsbelags kaum anliegt und nicht zur Bremswirkung beiträgt. Deshalb wurde das ca. 1/3 des Belags in der DDR Produktion einfach weggelassen (eingespart).
Es lässt sich also jederzeit ohne Funktionsverbesserung oder Verschlechterung auch eine Bremsbacke lang an dieser Stelle montieren.

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